Das Dach Tirols; „Pitztal“ – Hochzeiger

Winterwanderung am Hochzeiger

Um den Winter richtig ausklingen zu lassen, ging es für uns ein paar Tage in das schöne Pitztal. In der Stadt hat man ja schon lange keinen richtigen Winter mehr, daher zieht es uns auch im Winter regelmäßig in die Berge.

sdr

Ein Highlight für uns war der Hochzeiger. In diesem Skigebiet ist nicht nur viel für die Ski- und Snowboardfahrer geboten, sondern auch für alle anderen. Wir entdeckten den Hochzeiger als Wanderer und Rodler.

Die Zirbe ist in der Region sehr verbreitet. Vieles dreht sich rund um die „Königin der Alpen“, welche bis zu 700 Jahre alt werden kann. Von einer Zirbenausstellung bis hin zum Zirbenweg gibt es ein breites Programm rund um diesen Hochgebirgsbaum.

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Den genannten Zirbenweg wollten wir uns näher anschauen, also ging es mit der Gondel zur Mittelstation (auf circa 2000m Meter). Hier mussten wir uns erst einmal einen Überblick verschaffen. Um uns tummelten sich natürlich fast ausschließlich die Wintersportler. Vorsichtig spazierten wir also im Slalom um die Skifahrer bis hin zum Anfang des Zirbenwegs. Der Weg an sich ist sehr schön geräumt, so dass man ihn wirklich problemlos ohne Skischuhe oder sonstigen Hilfsmitteln begehen kann. Der Eingang könnte ein wenig besser gekennzeichnet sein, mit ein wenig Aufmerksamkeit entdeckt man ihn aber.

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Der circa 700 Meter lange Rundweg bietet ein traumhaft schönes Panorama, sowie eine gute Sicht auf die umliegenden Skipisten. Er führt durch den Zirbenwald vorbei an dem ZirbenZapfen-Erlebnisturm. Dieser ist circa zwölf Meter hoch und bietet eine tolle Rundumsicht. Von hier ging es dann wieder in Richtung Mittelstation. Wer nach dem Weg eine Stärkung braucht, kann zum Beispiel an der Mittelstation ins Zeigerrestaurant einkehren.

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Wir wollten unsere Wanderung allerdings fortsetzen und gingen vorbei an der Mittelstation zur Rodelstrecke. Zu der Abfahrt sage ich später noch mehr. Der Abstieg führt zu Beginn entlang der Rodelpiste. Hier sollte man Ausschau nach schnellen Rodlern und verirrten Skifahrern halten, damit man heil an der Tanzalm ankommt. Hier kann man erneut einkehren und die Sonne sowie die Aussicht genießen.

Der nächste Zwischenstopp ist dann das Hochzeigerhaus auf circa 1829 Metern. In Serpentinen geht es dann weiter in Richtung Tal. Wir folgten also der Route und kamen nach ungefähr zwei Stunden Gehzeit im Ortsteil Kaitanger an.

Der gesamte Weg ist sehr gut ausgeschildert. Diese Route ist nicht sehr anspruchsvoll, bietet dafür aber tolle Blicke in die Berglandschaft.

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Rodeln am Hochzeiger

Bei unserer Tour kreuzten wir ja die Rodel-Abfahrt. Am kommenden Tag haben wir beschlossen, diese sechs Kilometer lange Naturrodelbahn auszuprobieren.

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Der Start befindet sich auf 2.000 Meter neben der Mittelstation. Diese erreicht man über die Gondel. Die schöne Strecke führt über zahlreiche Kurven, durch den Zirbenwald. Das erste Drittel geht recht steil bergab und führt vorbei an der Tanzalm. An zwei Stellen kreuzt man die Skipisten. Hier ist Vorsicht geboten. Die Aussicht die man immer wieder zwischen den Bäumen hat, ist es Wert, langsamer zu machen. Das mittlere Drtittel ist sowieso ein wenig langsamer, im Letzten hingegen, kann man beschleunigen. Das Ziel der Rodelbahn liegt im Ortsteil Kaitanger, der nur fünf Gehminuten von der Hochzeiger Talstation entfernt liegt. Auf den sechs Kilometern bewältigt man um die 550 Höhenmeter. Wer seinen eigenen Schlitten mitbringen will, kein Problem. Wer keinen hat oder ihn nicht mitnehmen möchte, kann sich an der Talstation in einem der Sportläden einen mieten.

Die Rodelbahn ist mit dem Naturrodelbahn-Gütesiegel des Landes Tirol ausgezeichnet.

Für Preise, Infos etc., klickt hier, für Infos zum Nachtrodeln klickt hier.

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